23. Juli 2021

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Darauf muss man achten beim Formel-1-Klassiker in Monaco

Das Rennen der Rennen. Enge Straßen. Leitplanken. Die Côte d'Azur. Die Schönen, die Reichen und die Erfolgreichen. Wer schnappt sich den Sieg beim Großen Preis von Monaco?

Ferrari lässt die Formel-1-Fans rätseln. Startet Charles Leclerc von der Pole Position in sein Heimrennen? Ist das Getriebe hin, wird der Monegasse zurückgestuft. Kann er nach seinem Quali-Crash mit dem alten Getriebe starten und durchhalten, hat er Topchancen auf den Sieg.

DIE POLE:

Eigentlich steht spätestens am Abend vor dem Rennen fest, wer von der besten Position aus startet. Diesmal nicht. Die ersten Untersuchungen bei Ferrari ergaben zwar: keine ernsthaften Schäden. Vor dem Rennen, das um 15.00 Uhr beginnt, will die Scuderia aber über einen möglichen Wechsel des Getriebes entscheiden. Die Italiener wissen: Die Pole ist eine vielversprechende Sieggarantie. Hält das Getriebe aber nicht, kommt Leclerc – wie schon in seinen beiden bisherigen Heimrennen in der Formel 1 – nicht mal ins Ziel. Wechselt Ferrari das Getriebe, rückt Max Verstappen auf die Pole, Leclerc dürfte auf Position sechs zurückfallen.

DIE ERSTE KURVE:

Sainte Devote heißt sie. Ein ziemlicher Rechtsknick nur kurz nach dem Start. Es gibt eine kleine Auslaufzone für die, die die Kurve nicht kriegen. Eng wird es aber auf jeden Fall. Das ganze Feld wird vor der Bergauf-Passage zusammengedrückt. Höchste Kollisionsgefahr. Aber auch eine gute Gelegenheit, sich im Kampf um den Sieg am Polesetter vorbeizuschieben – wer immer es letztlich auch sein wird.

DIE ELFMALIGE WELTMEISTER-REIHE:

Lewis Hamilton wird von Position sieben aus starten, egal was mit Leclerc passiert. Der Brite war wenig amused über sein Ergebnis in der Qualifikation mit seinem Mercedes, sprach von einem Desaster. Reihe vier bedeutet auch reichlich Betrieb. Immerhin: In Sebastian Vettel hat der siebenmalige Champion einen ebenfalls hochdekorierten Nachbarn. Der viermalige Weltmeister sicherte sich im Aston Martin Startrang acht.

EIN SCHUMACHER GANZ HINTEN:

Mick Schumachers Formel-1-Rennpremiere in Monaco wird er so schnell sicher nicht vergessen. Nach dem zweiten Unfall in den insgesamt drei Trainingseinheiten verpasste er sogar die Qualifikation, die Starterlaubnis bekam der 22 Jahre alte Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher dennoch. Der Haas-Rennwagen ist soweit wieder hergestellt, nun wird es darum gehen, nicht noch mal in die Leitplanken zu geraten und ein paar Plätze gut zu machen.